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Die Seite für vegane Kinder und Eltern

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Simone schrieb am Freitag, 8. Juli 2011 um 18 Uhr 54:

Was habe ich mich gefreut, dass es eine vegane Eltern-Kind-Seite geben soll, die mir alle wichtigen Informationen liefert.
Meine Vorstellung, vegane Eltern anzutreffen, die frei von Dogmatismus und Radikalität ihre Lebensweise souverän und mit Wärme vertreten, ist jedoch tief enttäuscht worden.
Es ist nicht notwendig, wiederholt (aggressive) Begriffe wie "Leichenteile" zu verwenden, um darauf aufmerksam machen zu wollen, dass man selbst auf tierische Produkte verzichtet - auf einer veganen Seite zudem allemal selbstredend!
Auf die (teils unreflektierte)Radikalität seiner Kritiker mit eben dieser Radikalität zu reagieren, wird dem Flair einer Eltern-Kind-Seite, einer Seite von Eltern für Eltern, nicht gerecht und führt auch nicht zu dem, was ich Kinder lehren möchte - nämlich Gleiches eben NICHT mit Gleichem zu vergelten. Ich habe mir eine Seite fernab von Propaganda, Radikalität und Einseitigkeit gewünscht.

Es könnte eine so schöne Seite sein.
Schade!
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Kommentar: Leichenteile als Leichenteile zu bezeichnen ist also aggressiv, im Gegensatz zum Ermorden von Tieren und dem bezeichnen der Teile ihrer Leichen als "Fleisch"?

Mord ist also "Gleiches" wie die Verwendung einer euphemismenfreien Sprache?

Immer wieder putzig, wenn Antiveganer sich als Veganer ausgeben und glauben, keiner merkt's.
Astrid (http://www.tiere-wie-sammy.de) schrieb am Freitag, 1. Juli 2011 um 14 Uhr 55:

Hallo,
finde Eure Seite toll, weil Eure Infos sehr wichtig sind für alle die vegan leben und es werden wollen.
Ich bin schon über 50 Jahre, ernähre mich leider erst seit einigen Jahren vegan, vorher viele Jahre vegetarisch, weil ich mir das nicht vorstellen konnte mich vegan zu ernähren. Ich dachte das ist zu schwierig, aber es ist ganz einfach.
Leider ist es für viele TieresserInnen unvorstellbar sich vegan zu ernähren, auch wenn das unzweifelhaft besser für die sogenannten Nutztiere wäre (Thema Massentierhaltung), für unsere Umwelt und für viele Menschen deren Essen an Tiere verfüttert wird. Die ernährungsbedingten Krankheiten durch die sogenannte normale Ernährung und deren Folgekosten steigen weiter an. Viele TieresserInnen fühlen sich sogar angegriffen, wenn man sie auf die mit der Tieresserei verbundene Tierquälerei aufmerksam macht. Wollen sie Tierquälerei?
Wer ernsthaft gegen Tierquälerei ist, hat keine Alternative zur veganen Ernährung.
Liebe Grüße
Astrid
www.tiere-wie-sammy.de
 30
Linda schrieb am Freitag, 24. Juni 2011 um 13 Uhr 19 in Berlin:

Ich habe noch keine Kinder. Aber ich bin vegan aufgewachsen. Bin nun 20 Jahre alt und seit 16 Jahren vegan, vorher vegetarisch. Ich habe das Abitur mit 1,0 gemacht und studiere nun Psychologie. Also ich bin froh, dass ich nicht zu den ausbeuterischen, ignoranten Konsumopfern gehöre. Und geschadet hat es mir nicht. Kenne auch keinen anderen Veganer/kein anderes veganes Kind dem es schadet.
 29
Berd Lieferts (http://127.0.0.01) schrieb am Samstag, 4. Juni 2011 um 13 Uhr 05:

OMG!
Man sollte Euch hier allen das Sorgerecht entziehen wie ihr euern Kindern eine normale Ernährung entzieht.
Kinder im Wachstum brauchen eine gesunde Mischung aus allen Lebensmitteln.
Das man mit veganer Ernährung nur Mangelerscheinungen bekombt dürfte wohl auch dem letztem nicht-von-einer-Ideologie Verblendeten klar sein.
Mich erinnert das hier an Alt-Nazis, Zeugen Jehovas, Kreationisten etc.
Ich nenne das hier Kindesmisshandlung.
Ich selbst bin mit normaler Kost aufgewachsen, habe keine(!) Allergien und chronischen Krankheiten...und das sogar mit Fleisch und normaler Ernährung.
Es ist wirklich entsetzlich wie ihr eure Kinder misshandelt.
Manche Leute dürften echt keine Kinder bekommen....aber es haben selbst die Dümmsten welche...
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Kommentar: Wem man "das Sorgerecht entziehen" sollte liegt wohl auf der Hand.
Anka schrieb am Montag, 30. Mai 2011 um 23 Uhr 15:

Leider triefen diese Seiten vor Intoleranz, Arroganz und Dogmatismus, ja Fanatismus.

Auch wenn es nicht in Ihr Weltbild passt:
Mischköstler können durchaus steinalt werden und dabei gesund bleiben. Veganer sind vor Krankheit und frühem Tod nicht gefeit. Extreme sind meist suboptimal und das nimmt keine Richtung aus.

Das Argument der Ethik wäre ein gutes, aber sie konterkarieren es gleich anschließend selbst.
Betrachten Sie mal Ihre Argumentationsebene:
Eltern, die Ihren Kindern Fleisch geben handeln ethisch gesehen gleich, als würden sie Ihnen Drogen geben oder Ihnen Waffen in die Hand drücken...!
Wenn Sie die Unterschiede hier nicht sehen können oder meinen, solche Argumente bringen zu müssen, dann disqualifizieren sie sich schlicht als ernst zu nehmende Gesprächspartner.

Ein anderer Kommentator schrieb von Bildzeitungsniveau und er hat aus meiner Sicht leider nicht unrecht.

Schade!
 27

Kommentar: Stimmt. Wir sollten solche intoleranten, arroganten, dogmatischen, fanatischen (und ignoranten) Gästebucheinträge wie diesen besser löschen.

Dass Leichenfresser ("Mischköstler"), Nazis, Rassisten, Pädosexuelle usw. "steinalt weren" können, rechtfertigt ihre Taten in keinster Weise.

Und ja, etisch ist das unvegane Ernähren von Kindern analog zu den genannten Vorgehensweisen. Wo die relevanten unetrschiede liegen sollen, verschweigt "Anka" ja geflissentlich ... womit sie sich eben selbst "disqualifiziert". Schließlich schreibt sie "auf Bildzeitungsniveau".

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3. November 2009