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Impfung

Impfung (Symbolbild mit Geschirrspülmittel)Das Thema Impfung ist äußerst umstritten. Hier können und sollen die wesentlichen Aspekte nur angerissen werden.

Folge von Impfungen können auf der einen Seite Verdrängung (vielfach bis hin zur Ausrottung) teils lebenbedrohlicher Infektionskrankheiten, zumindest Vorbeugung gegen sie sein – auch zum Nutzen der wenigen Ungeimpften, da eine "Durchimpfung" der Bevölkerung das Ansteckungsrisiko allgemein aus offensichtlichen Gründen drastisch verringert. So ist eine Pockenimpfung heute überflüssig, weil seit mehr als drei Jahrzehnten durch entsprechende Impfprogramme keine Pocken mehr auftreten (und auch keine mehr auftreten werden, sofern es keine Laborunfälle oder bioterroistischen Anschläge mit den auslösenden Variola-Viren gibt). Diphterie, Mumps, Masern, Röteln treten seit Einführung der Impfung kaum noch auf.

Auf der anderen Seite Impfschäden als (wenn auch seltene) mögliche Nebenwirkung von Impfungen (wobei die vielfach angeführten "Spätschäden" kaum auf Impfungen zurückzuführen sind) oder der aktuelle Skandal um die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (bis zum Verdacht der Manipulation der Nobelpreisvergabe an Harald zur Hausen für seine Entdeckung, daß Humane Papillom-Viren diesen auslösen können), wobei der (zweifelhafte) Nutzen dieser Impfung derzeit (2009) erneut überprüft wird. Auch die gegenwärtig massiv propagierte FSME-Impfung dürfte, zumal außerhalb von Zeckengefährdungsgebieten, zumindest überflüssig sein. Daß es ↑Vogel- oder Schweinegrippe, die durch die "Nutztier"-Industrie verursacht werden, in einer veganen Gesellschaft nicht gäbe und Impfungen dagegen ohnehin Makulatur wären, versteht sich.

Letztendlich bleibt nur, sich aus möglichst vielen unabhängigen Quellen umfangreich zu informieren und im Einzelfall abzuwägen, inwieweit eine Impfung zwingend notwendig, nützlich, überflüssig oder schädlich sein kann. Dies hängt auch vom Individuum ab, so wird eine Grippeschutzimpfung bei Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Immunschwäche oder medizinischem Personal eher empfohlen, während bei akutem Fieber, bestimmten Allergien, Schwangeren und Stillenden abgeraten wird.

Ein hier natürlich nicht zu vernachlässigender Aspekt ist, daß Impfstoffe teilweise mit Hilfe von bebrüteten Hühnereiern oder nichtmenschlichen Tieren (denen die Erreger zur Abschwächung injiziert werden) gewonnen werden, sprich, unvegan sind – hier ist also, wenn es keine Alternative gibt, zudem (wie bei anderen Medikamenten) abzuwägen, inwieweit dies notwendig bzw. unvermeidbar ist.
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Achim Stößer, 28. August 2009