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Unveganismus in Schulkantinen und Kitas

PausenbrotDer Unveganismus beginnt oftmals bereits außerhalb der Kantinen, wenn versucht wird, insbesondere kleineren Kindern Kuhmilch aufzudrängen (siehe auch ↑Milchpropaganda an Schulen). In den Kantinen werden neben dem unveganen Essen in der Regel nur vegetarische (und damit ethisch inakzeptable) Varianten angeboten. Die momentan beste, sicherste und ↑gesündeste Alternative ist, daß die Schüler durch die Eltern von der Kantinenspeisung entbunden werden und veganes Essen mitnehmen.

Das gleiche Problem besteht bereits in den Kindertagesstätten (bzw. Kinderkrippen, Kindergärten, Horten). Deshalb müssen die Erzieher einerseits über die Situation informiert werden, damit sie auch bei irregulärem Essen entsprechend handeln können, und andererseits kann auch hier den Kindern veganes Essen mitgegeben werden.

Auch auf Klassenfahren (Klassenlager, Schullandwoche) oder sonstigen, mehrtägigen Unternehmungen (Schullandheim, Projektwochen) kann es Probleme, vegane Ernährung sicherzustellen, geben. Besteht die Möglichkeit, daß die Schüler selbst kochen (evt. unter Aufsicht), sollte es reichen, solche Lebensmittel mitzunehmen, die nicht vor Ort gekauft werden können (z.B. Soja- oder Reismilch, vegane Margarine). Besteht eine zentral geregelte Versorgung, muß (ggf. mit Hilfe der Lehrer) vorher abgesprochen werden, daß adäquate vegane Alternativen zur Verfügung stehen bzw. bei den jeweiligen Zutaten die vegane Variante für alle gewählt wird (z.B. eifreie Nudeln statt eihaltigen).
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Martin Pätzold, 16. September 2009, 28. Oktober 2009