veganekinder.de

Die Seite für vegane Kinder und Eltern

Forum "vegane Kinder"

Dieses Forum soll den Austausch zwischen veganen Eltern und Kindern/Jugendlichen mit- und untereinander ermöglichen. Es kann selbstverständlich ebenso von Interessierten genutzt werden, allerdings nur bei ernsthaften Fragen. Daß eine gesunde vegane Ernährung von Kindern jeden Alters möglich (und ethisch geboten) ist, steht dabei außer Frage.
ForenrichtlinienÜbersicht über das "vegane Kinder"-ForumSuche im "vegane Kinder"-Forum

Die 20 neuesten Beiträge

Re: "Kinder brauchen Fleisch/Milch/etc."
Antwort auf  ""Kinder brauchen Fleisch/Milch/etc."" in Thread ""Kinder brauchen Fleisch/Milch/etc.""
AutorMihl
DatumMontag, 26. Juli 2010
Zeit17:40:46 Uhr
Sowas macht mich echt wütend! Toll, dass da sämtliche Gegenargumente, wie die Tatsache, dass sich Milchkonsum nicht mit Fleischaufnahme verträgt oder dass Muttermilch alle für das Kind wichtigen Närstoffe beinhaltet, ignoriert werden. Unglaublich.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
"Kinder brauchen Fleisch/Milch/etc."
Autormartin
DatumSonntag, 25. Juli 2010
Zeit11:44:13 Uhr
Systematische Verunsicherung von Eltern über die tierleidfreie Ernährung der Kinder wird von der Tierausbeutungsindustrie und ihren politischen Handlagern in einer Intensität und mit einer grosteken Missachtung selbst grundlegenster medizinischer Erkenntisse betrieben, dass man manchmal gezwungen ist, zweimal auf den Kalender zu schauen um sich zu versichern, dass die erste Ziffer in der Jahreszahl eine 2 und keine 1 ist.

Am massivsten ist die Milchpropaganda. Dazu haben wir bereits geschrieben:
Zitat: "Mit der Mär von gesunder Milch sollen Kinder und Jugendliche noch weiter indoktriniert werden", so Achim Stößer von der Tierrechtsinitiative Maqi. Aussagen Aigners "wie wichtig und gesund Milch für die tägliche Ernährung ist", Milch sei "[d]as vielseitigste Nahrungsmittel der Welt", ein "besonders sicheres und wertvolles Nahrungsmittel", zu "einem gesunden Frühstück gehört auch Milch", doch "Milch trinken die Kinder zu wenig" der "Aktion Schulmilch" haben nicht das geringeste mit der Realität zu tun, wie jeder bereits an der Tatsache erkennen kann, daß weltweit 90% aller Menschen, in Mitteleuropa zehn bis 20% allein aufgrund von Laktoseintoleranz Kuhmilch gar nicht beschwerdefrei konsumieren können.

(Nach "Schulmilch" demnächst auch "Schulbier"?)

Zitat: Aber gerade im Fall von Milch zielt die Werbung häufig auf Kinder, wobei selbst etwa Verbraucherschützer, die nichts gegen Tierausbeutungsprodukte einzuwenden haben, zumindest auf die Verbrauchertäuschung durch vermeintlich gesunde, weil Milch enthaltende Produkte wie "Kinderschokolade", "Milchschnitte" oder "Fruchtzwerge" hinweisen: Werbeslogans, die Kinder mit der "Extra-Portion Milch", "so wertvoll wie ein kleines Steak" traktieren, sind gefährliche Formen der Gehirnwäsche. So heißt es auch selbstentlarvend in einer Presseaussendung zum diesjährigen Tag der Milch: "Ziel ist es, die Kinder anzuregen, mehr oder überhaupt Milch zu trinken, aber auch Käse, Joghurt und andere Milchprodukte zu entdecken." Verantwortungslose Eltern, die ihre Kinder nicht vor unveganen Produkten bewahren, schaden ihnen sowohl physisch (durch die Gesundheitsschädigung durch unvegane Ernährung) als auch psychisch, weil sie ihre Kinder zu Tierausbeutern erziehen, die dem Leid und Tod anderer gleichgültig, zumindest aber, wenn sie "tierlieb" sind, mit einer kognitiven Dissonanz gegenüberstehen.

(Tag der Milch 2009)
Kuhmilch ist nicht nur unnötig, sondern auch schädlich und dennoch gibt es Werbung an Schulen für ein Produkt, das bereits mit etlichen Milliarden bezuschusst wird. Das Programm für Schulobst dagegen ist nur in wenigen Bundesländern umgesetzt worden. Daran sieht man, wie wenig es um gesunde Ernährung geht. Obst wird eben nicht mit grotesk hohen EU-Subventionen gefördert und damit lässt sich entsprechend wenig Geld verdienen.
Auch dagegen, dass das Gemüse in den Schulkantinen durch das starke Erhitzen und lange Warmhalten den beachtlichen Teil der Vitamine verliert, wird kaum etwas unternommen. Da wundert es kaum, dass viele Deutsche einen Mangel an Folsäure (Vitamin B9) haben, wohingegen Veganer durch ihren höheren Gemüsekonsum (auch außerhalb von Kantinen) hier keine Probleme haben.

Weiter ging es diesen Monat mit "Fleisch":
Zitat: Kleinkindern, die eigentlich mindestens das erste halbe Jahr gestillt werden sollten, soll laut einer Studie des Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) nach "vier bis sechs Monaten" "eisenreiche Breinahrung zugefüttert" werden, im Klartext: sie sollen an die speziesistische Kultur angepasst und mit zerkleinerten Leichenteilen ernährt werden. Denn ohne "Fleisch", drohe ein "gefährlicher Eisenmangel".

Während die meisten Presseorgane dieses Aussagen nachbeteten, hinterfragte sie nur eine Zeitung kritisch und holte sich Rat bei anderen Experten. Deren Einschätzung ist vernichtend. Sie sprechen von überstrapazierten Ergebnissen, nur beschränkt verwertbaren Daten, einseitigen Messungen und der fehlenden Berücksichtigung anderer relevanter Parameter. Die Grundlage für die Interpretation der Daten legten, so der Leiter des Instituts, "Studien aus den 50er- und 60er-Jahren".
Gesponsert wurde die Studie, die zu "fleischreichem" Babybrei rät, von der (inzwischen ehemaligen) Fleischlobby-Organisation CMA. So ein Zufall.

(Antiveganismus bei Lichte besehen)
Die kritischen Gegenstimmen haben auch hier auf die gesundheitsgefährdende Wirkung hingewiesen, wenn man diesen Rat befolgen würde:
Zitat: Außerdem könne das in der Muttermilch enthaltene Eisen besonders gut aufgenommen werden. ?Dieses Eisen wird zu 50 Prozent resorbiert, Eisen aus anderer Nahrung nur zu etwa fünf Prozent?, sagt Janßen und kommt zu dem Ergebnis: ?Bei Kindern, die in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt wurden, stellt also ein Eisenmangel im ersten Lebensjahr kein relevantes Problem dar.?
[...]
Die Liste der methodischen Mängel ist noch länger: Erika Nehlsen, Leiterin des Ausbildungszentrums für Laktation und Stillen, kritisiert, dass in der Studie kein Wort darüber verloren werde, dass das Zufüttern nachweislich die Eisenaufnahme aus der Muttermilch hemme.

(ebd.)
Aber wenn Industrieinteressen durchgesetzt werden sollen (wie bei Kuhmilch hat auch in diesem Fall hat die Tierausbeutungsindustrie ihre Finger im Spiel gehabt), steht die Gesundheit der Kinder hintenan.

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis die Eierindustrie eine neue Studie [strike]in Auftrag gibt[/strike] "sponsert" und es dann ungefähr heißen wird:
Zitat: Mütter, die ihre Kinder voll stillen, sollten nach vier bis spätestens sechs Monaten damit beginnen, eihaltige Nahrung zuzufüttern. Ansonsten droht ein möglicherweise gefährlicher Cholesterinmangel. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist. Die Wissenschaftler betonen, dass Muttermilch in den ersten Lebensmonaten die ideale Säuglingsnahrung sei. Sie müsse aber zur rechten Zeit mit eireicher Beikost ergänzt werden.
Diese ganzen Geschichten wären lächerlich, wenn sie nicht so gefährlich für Kindern und tödlich für die Opfer wären.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Petterson und Findus
Antwort auf  "Petterson und Findus" in Thread "Ethisch vertretbare Kinderbücher etc."
Autornada
DatumSonntag, 04. Juli 2010
Zeit14:10:49 Uhr
Also wir haben das Buch "Spiel und Spaß mit Petterson und Findus" geschenkt bekommen. Es ist grauenhaft.

Auf einer Seite sitzen die beiden in einem Boot und Petterson hat einen dicken Fisch an der Angel. Dies wird kommentiert mit: "hoffentlich reißt die Schnur nicht".

Auf einer anderen Seite sitzen die Hühner im Hühnerstall und es geht ihnen doch soo toll, denn sie haben bequeme Sessel. Echt absolut bescheuert.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
Autormartin
DatumMittwoch, 30. Juni 2010
Zeit17:37:59 Uhr
> Ich habe gemeint, (hier) irgendwo gelesen zu haben, dass man
> Sojaprodukte erst nach dem ersten Lebensjahr den Kindern
> geben sollte (aus einem anderen Grund), finde es aber nicht
> mehr. Vielleicht weiß da jemand mehr?

Wegen möglicher Ausbildung von Allergien, was auf Kuhmilch übrigens in gleichem Maße zutrifft. Nur ist die Allergieforschung sehr unentschieden, was das betrifft (die einen sagen, der frühe Kontakt mit allergenen Stoffen fördert die Allergieentwicklung, die anderen sagen, er beugt Allergieentwicklung vor), es ist also nur eine Vermutung.

Die Ernährungsfachleute von der Vegan Society (die sich mit dem Thema entsprechend ausführlich auseinander gesetzt haben), raten jedenfalls nicht davon ab.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
Autormartin
DatumMittwoch, 30. Juni 2010
Zeit17:31:43 Uhr
> Die Begründung der Krippe ist, dass Soja unfruchtbar macht.

Dann fordere sie auf, dir dafür verlässliche Quellen zu nennen. Wenn sie - wie zu erwarten ist - nichts besser als "irgendwo mal gehört" vorbringen, verweise darauf, dass du deine Entscheidungen nicht vom Hörensagen anderer abhängig machst.

> Und ich hab gegoogelt und bin erschlagen worden von Infos.
> Einerseits, dass Chinesen ja auch noch fruchtbar sind. Aber
> andererseits auch, dass die Soja-Industrie ganz gewaltig
> pushed und man extrem aufpassen muss. Ich bin aber weder Arzt
> noch Lebensmittelchemiker oder sonstwas...

Zur Unfruchtbarkeit:
Zum einen: Die Studien, die das belegen sollen, sind methodisch oft fehlerhaft und nehmen Menschen mit einer bereits geschädigten Fruchtbarkeit als Probanden, wodurch dieses Fehlergebnis zu erklären ist (ein Beispiel steht auch im o.g. Link). Dafür gibt es entsprechende Studien, die das Gegenteil belegen.
Zum anderen: Empirisch lässt es sich erst recht nicht halten, da Asiaten - egal wieviel Soja sie nun konsumieren, es ist mehr als in Europa - nicht unter Unfruchtbarkeit leiden. Sojasäuglingsnahrung ist in den USA seit 40 Jahren, in England seit 30 Jahren auf dem Markt und dorther kommen noch keine Horrormeldungen reihenweiser Unfruchtbarkeit.

> WARUM die Krippe Joghurt geben will kann ich Euch sagen. Die
> meinen, dass man die Kinder nach guter alter Tradition jeden

Ziemlich irrelevant. Aber wenn sie es unbedingt wollen, dann bleibe beim Sojajohgurt, schaden wird es jedenfalls nicht, auch wenn es nicht notwendig wäre.

> besser. Sie haben ja schliesslich alle die "Ausbildung" und
> sind "Ernährungsfachleute".

Ernährungsfachleute? Nach dieser Seite ist Ernährung bei Erzieherinnen kein Studieninhalt. Außer sie meinen, "medizinische Grundkenntnisse" bzw. "Gesundheitserziehung" würden sie zu Ernährungsfachleuten machen. Kann aber sein, dass es in Frankreich anders ist.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
AutorMarco
DatumMittwoch, 30. Juni 2010
Zeit12:15:25 Uhr
Heaven schrieb:
>
> Die Begründung der Krippe ist, dass Soja unfruchtbar macht.
> Und ich hab gegoogelt und bin erschlagen worden von Infos.
> Einerseits, dass Chinesen ja auch noch fruchtbar sind. Aber
> andererseits auch, dass die Soja-Industrie ganz gewaltig
> pushed und man extrem aufpassen muss. Ich bin aber weder Arzt
> noch Lebensmittelchemiker oder sonstwas...

Ich bin auch weder das eine noch das andere :), aber Unveganer konsumieren wohl mehr Soja als durchschnittliche Veganer. Siehe auch:http://veganismus.ch/foren/read.php?f=2&i=7479&t=7313

Die Unfruchtbarkeit sollte sich also zuerst bei denen bemerkbar machen. Im selben Thread, den Martin verlinkt hat, steht auch die Begründung, weshalb "Soja macht unfruchtbar" als Märchen angesehen werden kann.

Ich habe gemeint, (hier) irgendwo gelesen zu haben, dass man Sojaprodukte erst nach dem ersten Lebensjahr den Kindern geben sollte (aus einem anderen Grund), finde es aber nicht mehr. Vielleicht weiß da jemand mehr?
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
AutorHeaven
DatumDienstag, 29. Juni 2010
Zeit19:31:35 Uhr
Danke für die Links Martin.

Hey, der Ton hier ist ja nicht übermässig freundlich. Ich bin Veganerin, hatte die SS schon vegan und will mein Kind vegan ernähren. Für blöde Fragen gibt es doch eigentlich freundliche Foren, oder?

Die Begründung der Krippe ist, dass Soja unfruchtbar macht. Und ich hab gegoogelt und bin erschlagen worden von Infos. Einerseits, dass Chinesen ja auch noch fruchtbar sind. Aber andererseits auch, dass die Soja-Industrie ganz gewaltig pushed und man extrem aufpassen muss. Ich bin aber weder Arzt noch Lebensmittelchemiker oder sonstwas...

Mir ist ja klar, dass man über jedes Lebensmittel was finden kann, wenn man lange genug sucht. Trotzdem geht es hier um meine Tochter und da macht man sich halt Gedanken.

WARUM die Krippe Joghurt geben will kann ich Euch sagen. Die meinen, dass man die Kinder nach guter alter Tradition jeden Tag mit Milchprodukten vollstopfen muss. Veganer sind Aliens. Jetzt bitte keine Krippendiskussion - wir wohnen in Frankreich und sind auf diesen Platz angewiesen. Abgesehen von veraltetem Ernährungswissen - gegen das wir uns mit ärztlichen Zeugnissen durchsetzen - sind sie superlieb und nett. Sie geben sich schon Mühe, sie wissen es halt nicht besser. Sie haben ja schliesslich alle die "Ausbildung" und sind "Ernährungsfachleute". Und wir sind eben nur Eltern mit komischen Vorstellungen.

Also ich schau mal die Links an.

Vielen Dank und liebe Grüsse
Petra
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
Autormartin
DatumDienstag, 29. Juni 2010
Zeit17:42:24 Uhr
> Ich habe gelesen, dass zu viel Soja unfruchtbar macht. Und
> von diversen andere Belastungen, weswegen man Soja zwar geben
> kann, aber nur in ganz kleinen Mengen.

Über Soja wird ein Haufen Unsinn erzählt. Eine Zusammenfassung findest du unter http://silch.de/vorurteile (ab "Gesundheit") und ausführlicher unter http://tierrechtsforen.de/soja.

Das, was wirklich gegen manche Säuglingsnahrung auf Sojabasis spricht, ist das nicht das Soja, sondern sind Produktionsrückstände. Aber das betrifft nur Säuglingsnahrung, nicht Tofu oder Joghurt.

> Jasmine ist jetzt in der Krippe und die wollen nun unbedingt
> jeden Tag ein Joghurt geben.

Mit welcher Begründung?
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
AutorThomas
DatumDienstag, 29. Juni 2010
Zeit16:13:48 Uhr
Heaven schrieb:
>
> Das wurde damit erklärt, dass in China die Leute nicht
> auschliesslich Tofu essen

Veganer leben auch nicht ausschließlich von Tofu.

> und ausserdem, dass viele Produkte
> anders hergestellt werden. Also z.B. fermentiert sind wie das
> bei Miso der Fall ist.

aha und auf welcher Grundlage basiert die Aussage, daß nicht fermentierter Tofu impotent macht und fermentierter nicht? btw - meine Schwägerin (seit ca. 7 Jahren vegan wie mein Schwager auch) haben vor 2 Jahren einen Sohn bekommen.

btw - es ist nicht notwendig, daß Du auf jeden Unsinn argumentativ eingehst. Sag doch einfach bei sowas "aha" oder "soso" und zieh Dein Ding durch.

Gruss
Thomas
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
AutorHeaven
DatumDienstag, 29. Juni 2010
Zeit15:07:08 Uhr
Das wurde damit erklärt, dass in China die Leute nicht auschliesslich Tofu essen und ausserdem, dass viele Produkte anders hergestellt werden. Also z.B. fermentiert sind wie das bei Miso der Fall ist.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ab wann Tofu und Sojaghurt?
Antwort auf  "Ab wann Tofu und Sojaghurt?" in Thread "Ab wann Tofu und Sojaghurt?"
AutorThomas
DatumMontag, 28. Juni 2010
Zeit22:47:17 Uhr
Heaven schrieb:

> Ich habe gelesen, dass zu viel Soja unfruchtbar macht.

in China wird in der traditionellen Küche seit Ewigkeiten sehr viel Soja verwendet.l Sieht mir nicht so aus, als ob die Chinesen unfruchtbar seien.

Grüße
Thomas
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Ab wann Tofu und Sojaghurt?
AutorHeaven
DatumMontag, 28. Juni 2010
Zeit21:46:43 Uhr
Hi Zusammen

Unsere Tochter ist fast 10 Monate alt und wir haben uns bisher mit Tofu und Sojaghurt zurück gehalten. Ich hatte auch bis vor Kurzem noch gestillt, aber leider ist die Milch jetzt weg. Aber Jasmine bekommt natürlich noch Ersatz-Baby-Milch.

Ich habe gelesen, dass zu viel Soja unfruchtbar macht. Und von diversen andere Belastungen, weswegen man Soja zwar geben kann, aber nur in ganz kleinen Mengen.

Mir ist klar, dass man in jedem Lebensmittel etwas finden kann und wir kaufen sowieso auch Bio.

Jasmine ist jetzt in der Krippe und die wollen nun unbedingt jeden Tag ein Joghurt geben. Wir haben uns schon auf Sojaghurt geeinigt (nach endlosen Diskussionen), aber ich finde eins jeden Tag zu viel. Ich dachte sowieso, dass es im 1. Jahr neben der Babymilch keinen Bedarf an zusätzlichen Milch- oder Soja-Produkten gibt. Diese Eiweiss-Ballerei ist doch total überholt, oder?

Was denkt Ihr? Wie haltet Ihr das mit dem Sojaghurt? Jasmine isst sonst sehr viel Obst (Apfel, Birne, Erdbeere, Melone, Aprikose, Nektarine, etc), Gemüsebrei mit einem EL Hirseflocken und etwas Öl und Apfelsaft, Getreidebrei mit einem Schuss Öl und etwas Obstbrei oder Apfelsaft, pürierte Sprossen hatten wir auch schon mit Avocado und Nussmus mag sie auch. Wir achten auf Bio und Vollkornprodukte. Und die Süsse ist total aufgeschlossen und mampft alles mit Neugier und Hingabe.

viele Grüsse
Petra
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Hilfe, mein Kind isst vegan!
Antwort auf  "Re: Hilfe, mein Kind isst vegan!" in Thread "Hilfe, mein Kind isst vegan!"
AutorMarco
DatumFreitag, 25. Juni 2010
Zeit17:36:56 Uhr
Kasö schrieb:
>
> Ich bin 15 Jahre alt und bin seit 7 Jahren Vegetarier. Jetzt
> möchte ich gerne Veganer werden, trinke wegen

Das ist großartig! Du wirst wohl oft Unverständnis für diese ethische vertretbare Lebensweise ernten, aber lass Dich bloss nicht bloß nicht davon abbringen.

> Unverträglichkeit keine Milch, aber wie soll ich meine Eltern
> dazu bringen, mir zu erlauben, keinen Käse, keine Eier und
> keinen Honig zu essen und zwar nie? Sie finden das sehr

Die Frage kann man auch anders stellen: Wie sollen sie es Dir verbieten? Verantwortungsvolle Eltern würden in so einer Situation definitiv nicht dieselbe Kost auftischen, wenn sie wissen, dass Kind mindestens die tierischen Bestandteile davon nicht isst und somit wohl auch eine gewisse Mangelernährung droht. Dies grenzt doch gewissermaßen schon an Körperverletzung. Versuch doch mal, das Deinen Eltern so zu erklären.

Falls sie immer noch den (nicht selten durch Ausbeuterpropaganda hervorgerufenen) üblichen Vorurteilen über vegane Ernährung (ungesund, einseitig, etc.) erlegen sein sollten, konfrontiere sie doch mit den Fakten auf www.veganekinder.de und www.veganismus.de . Ich denke, wenn sie keine Scheuklappen tragen (pun intended), werden sie Dir nicht verbieten, vegan zu leben.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Hilfe, mein Kind isst vegan!
Antwort auf  "Hilfe, mein Kind isst vegan!" in Thread "Hilfe, mein Kind isst vegan!"
AutorKasö
DatumFreitag, 25. Juni 2010
Zeit16:01:59 Uhr
Ich bin 15 Jahre alt und bin seit 7 Jahren Vegetarier. Jetzt möchte ich gerne Veganer werden, trinke wegen Unverträglichkeit keine Milch, aber wie soll ich meine Eltern dazu bringen, mir zu erlauben, keinen Käse, keine Eier und keinen Honig zu essen und zwar nie? Sie finden das sehr übertrieben, aber ich nicht! Auch wenn wir nur Eier aus Biohaltung kaufen. Solange es auch ohne tierische Produkte geht, kann man auch so leben ( und das ist schließlich oft genug bewiesen worden!)
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
mehr vegane Kinder
Antwort auf  "Re: KInder zwingen ???" in Thread "meine Tochter will unbedingt wieder tierrische produkte essen"
Autormartin
DatumDienstag, 15. Juni 2010
Zeit17:19:10 Uhr
Das ist schön zu hören, aber:

> für alt und selbstständig genug halte sagte ich ihr; "Wenn du
> mich WIRKLICH verstehen willst, dann informiere dich
> ausführlich über diese gesamte Thematik. Magst du dann mit
> mir darüber reden, bin ich sehr gern dazu bereit!"
> Sie tat es! ...und seitdem ist sie Vegetarierin.

Wieso nicht Veganerin? Fehlen ihr noch Informationen?
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: KInder zwingen ???
Antwort auf  "KInder zwingen ???" in Thread "meine Tochter will unbedingt wieder tierrische produkte essen"
Autorvegangela
DatumMontag, 14. Juni 2010
Zeit22:05:14 Uhr
Hallo!
Ich bin Veganerin und habe keinen "Gleichgesinnten" in meinem Umfeld zwecks Austausch. Leider! Bin gerade auf diese Seite gestoßen...
Als ich ganz konsequent meiner Familie mitgeteilt habe, dass ich absofort keine tierischen "Produkte" mehr kaufe, zubereite, serviere und esse, war meine 12jährige Tochter entrüstet und entpört darüber. Ich erklärte ihr wieso, weshalb, warum ich mich so entschieden habe - eben aufgrund meiner Lebenseinstellung und /-einstellung heraus. Sie verstand mich trotzdem nicht - wollte es nicht. Da ich sie für alt und selbstständig genug halte sagte ich ihr; "Wenn du mich WIRKLICH verstehen willst, dann informiere dich ausführlich über diese gesamte Thematik. Magst du dann mit mir darüber reden, bin ich sehr gern dazu bereit!"
Sie tat es! ...und seitdem ist sie Vegetarierin.
Lange habe ich überlegt, ob ich meine 1 1/2 Jahre alte Tochter auch vegan ernähre. Ich habe mich dafür entschieden. In unserer Familie wird seitdem nur noch vegan gekocht. Mein Mann ist weder Vegetarier noch Veganer, doch akzeptiert und unterstützt er es (und isst natürlich mit uns vegan.
Warum ich mich entschieden habe, meine kleine Maus vegan zu ernähren? Genau aus dem selben Grund, warum ich meine Kinder zu NICHTkonsumenten erziehe in unserer konsumorientierten Gesellschaft, zu NICHTmaterialisten in unserer materiallistisch orientierten Gesellschaft, zu MITfühlenden und MITdenkenden Menschen in einer gedanklosen Welt ohne Nachhaltigkeit, zu NICHTmaßlosigkeit in unserer Überflussgesellschaft usw.!!!
Was meine Kinder später im Erwachsenenalter mit diesen Werten machen, liegt dann in ihrer eigenen Entscheidung und Verantwortung! Aber bis dahin liegt die Verantwortung für meine Kinder in meinen Händen! Die Verantwortung meinen Kindern gewisse Werte mitzugeben, die fast in Vergessenheit geraten in unserem Land und in der Welt.
Unsere Kinder sind die Erwachsenen von morgen!
vegane Grüße sendet
vegangela
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
KInder zwingen ???
Antwort auf  "Kritik der Kritik" in Thread "meine Tochter will unbedingt wieder tierrische produkte essen"
Autoremineminem
DatumFreitag, 11. Juni 2010
Zeit12:08:10 Uhr
Das muss ich mir leider sehr oft anhören. Ich solle doch meine Tochter selbst entscheiden lassen. Ich würde ihr meine Lebensweise aufzwingen.
Aber na klar mach ich das. Und nicht nur das ich auf eine gesunde vegane Ernährung wert lege. Ich schicke sie abends früh ins Bett das sie in der Schule fit ist, ich entscheide was sie im Fernsehen anschauen darf und was nicht und ob und wir lange sie Fernsehn darf, ich sorge dafür das sie ihre Hausaufgaben macht, ich schimpfe mit ihr wenn sie andere beschimpft oder haut...

ich könnte diese lieste ewig so weiter führen. Aber das ist ja auch alles in Ordnung! Warum ? Weil das alle oder zu mindest sehr sehr viele so machen.

Oft sind Kinder mit eigenen Entscheidungen einfach überfordet diese Erfahrung habe ich mit meiner Tochter schon sehr oft gemacht. Natürlich besteht ein sehr großer, wie soll ich das nennen?, Gruppenzwang in der Schule und im Freundeskreis. Wir kennen keine anderen Menschen die Vegan leben.

Wenn eine Mitschülerin von der ganzen Klasse gemobbt wird, soll ich meiner Tochter dann raten einfach mitzumachen und so den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen?

Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln und ich finde es sehr traurig das man das so häufig von anderen auch Vegan lebenden Menschen geraten bekommt.

Wobei ich finde das eigentlich noch ganz......? friedlich?.. zugeht im gegensatz zu anderen Foren die ich hier nicht namedlich nenen möchte.

Wollte ich einfach nur mal loswerden.

lg
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: martin
Antwort auf  "Re: martin" in Thread "meine Tochter will unbedingt wieder tierrische produkte essen"
AutorHans
DatumDienstag, 08. Juni 2010
Zeit17:02:12 Uhr
Man kann sie natürlich auch einfach ihren Weg gehen lassen und warten bis sie reifer wird -.-


Ihr etwas aufzuzwingen wird für die Sache wohl nicht ganz so förderlich sein, lieber warten bis sie alt genug ist.
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: "es schmeckt aber"
Antwort auf  "Re: "es schmeckt aber"" in Thread "meine Tochter will unbedingt wieder tierrische produkte essen"
AutorMarion Becker
DatumSonntag, 06. Juni 2010
Zeit12:39:27 Uhr
Ich weiß was ich dir jetzt schreibe wird dir nicht sonderlich gefallen aber ich habe damit die besten Erfahrungen gemacht. Hör auf deine Tochter zu drängen, da geht der Schuß meistens nach hinten los. Vegan leben sollte verstanden werden und meiner Meinung nach ist deine Tochter noch zu jung um wirklich zu verstehen, geschweige denn Anderen dann auch zu erklären warum vegan richtig ist. Meine Tochter ist jetzt 12 Jahre alt und hat trotz meiner veganen Lebensweise Fleisch, Milch und Eier gegessen. Natürlich gab es bei uns Zuhause diese Dinge nicht aber eben bei Freunden und Bekannten. Sie hat mich immer wieder gefragt warum und wieso ich auf diese Dinge verzichte und ich habe es ihr ehrlich und ein wenig Kindgerecht erklärt. Mittlerweile verzichtet sie auf Fleisch und kann auch in der Öffentlichkeit voll dahinterstehen, was enorm wichtig ist um damit klarzukommen. Wenn wir uns unterhalten merke ich das sie immer mehr meine vegane Lebensweise annehmen möchte und auch sieht das es geht und das es mir gut geht damit. Laß ihr die Zeit, respektiere aber auch wenn sie für sich anders entscheidet. Ich denke jedoch sie wird es irgendwann verstehen und freiwillig vom ganzem Herzen vegan leben wollen.
Liebe Grüße Marion
zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 
Re: Ostertipp: Chicken run - Zeichentrickfilm
Antwort auf  "Ostertipp: Ute Krause, Dorothy Palanza: Helma legt los" in Thread "Ethisch vertretbare Kinderbücher etc."
AutorTrolli
DatumSonntag, 06. Juni 2010
Zeit00:00:58 Uhr
Hallo,
ist zwar kein Buch, sondern ein Zeichentrickfilm, aber ich finde den Film eine gute Alternative zur Bauernhof-"Idylle".
In dem Film müssen Hennen in einer Art Bodenhaltung im Akkord Eier legen. Sie sind in keiner Legebatterie, können sich "frei" bewegen, sind aber trotzdem nicht "glücklich". Ihr Zuhause ist ein Gefangenen- und Arbeitslager. Wer sein Pensum nicht schafft, kommt "weg",wird ermordet.
Das freiheitsliebende Huhn Ginger will fliehen, und ihre Mithennen retten. Zufällig landet ein Hahn im Gefangenenlager, macht falsche Hoffnungen. Die Zeit zur Befreiung der Hennen wird knapp, als auf dem Bauernhof eine Maschine zur Zubereitung von Hühnerpasteten in Betrieb genommen werden soll.
Die Geschichte endet mit einem Happy End. Man kann den Kindern gut erklären, dass es im wahren Leben nur ein einziges Happy End gibt: Vegane Ernährung und strikte Ablehnung der zynischen Bauernhof-Idylle, weil die Tiere eben KEINE Chance haben, zu fliehen, und nach Ausbeutung sofort ermordet werden.

Trolli


zum Beitrag   ↑zum Thread   ↑Beitrag beantworten
 

veganekinder.de/forum (etwa 577 Zeichen)
21. Oktober 2004, 27. August 2009